Walderlebnispfad

50 Jahre Walderlebnispfad an der Hohenlindener Sauchütt

Die Ebersberger Zeitung schrieb am 20 Juli 1967:

Der erste Waldlehrsteig Oberbayerns wurde am Dienstagnachmittag bei der Hohenlindener Sauschütte im Ebersberger Forst seiner Bestimmung übergeben. Die Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst und das Forstamt Ebersberg haben ihn mit Hilfe zahlreicher Gönner in den letzten Monaten erstellt. Der Lehrsteig gibt einen umfassenden Überblick über Pflanzen und Tiere im Wald.

Den Wald mit anderen Augen sehen

Der damalige Revierleiter Rudolf Schierl mit seinem Jagdhund Stasi. Das Mädchen neben ihm ist Elisabeth Pointner

Besonders bekannt geworden ist die Hohenlindener Sauschütt, durch den vom Staatlichen Forstamt Ebersberg, im Jahr 1967 angelegten Waldlehrsteig. Dieser war der erste seiner Art in ganz Oberbayern, und erfreut sich heute noch größter Beliebtheit. Viele Hinweistafeln erklären den Besuchern Sinn und Zweck von Bäumen und Tieren, Totholz und Moos und den vielen Pflanzen im Wald. In den Anfängen des Waldlehrsteiges konnte man sich sogar noch an freilaufendem Mufflon erfreuen. In den drei Schaugattern soll den Waldbesuchern ein natürliches Erleben von Wild, insbesondere Rot-, Dam- und Schwarzwild ermöglicht werden.
Im Jahr 2004 wurde der mittlerweile in die Jahre gekommene Waldlehrsteig von den bayerischen Staatsforsten umgebaut und erneuert. Fortan wurde er ab Juli 2004, Walderlebnispfad genannt. Seitdem ist er ganzjährig geöffnet. Auch im Winter kann man die Tiere beobachten, jedoch sind zu dieser Jahreszeit die Wege nicht immer geräumt.

Mit viel Herz und Mühe, ist der Walderlebnispfad 2012 um einige Attraktionen reicher geworden. Etliche mit Motorsägen hergestellte Skulpturen sorgen für einen Wow Effekt rund um den Walderlebnispfad. Es gibt auch einen Flyer, den Sie hier herunterladen können.

Zur allgemeinen Info sei noch zu sagen, der Walderlebnispfad ist bis auf eine Stelle mit dem Rollstuhl befahrbar. Für Kinderwagen besteht kein Problem, auch ein Kind mit Laufrad kann die Strecke bewältigen.
Gegenüber der Waldgasstätte Sauschütt ist eine Behindertengerechte Toilette.

Bitte füttern Sie auf keinen Fall die Wildschweine. Erst im Februar 2017 hat eine Bache (weibliches Wildschwein) zwei Frischlinge (junge Wildschweine) erdrückt.
Der Kampf um das zusätzliche Futter erzeugt bei den Bachen zusätzlichen Stress.
Die Wildschweine werden täglich mit dem besten und perfekten Futter versorgt. Zusätzliches Futter ist daher nicht von Nöten.

Die Hundehalter möchten bitte ihre Hunde, wie es im Wald üblich ist, an der Leine halten.