Ebersberger Forst


Wegen der viele Anrufe die mich erreichen zur Wiedereröffnung der Hohenlindener Sauschütt. Wie mir der neue Wirt heute am 01.07.2020 mitgeteilt hat, wird es nur mehr ein paar Tage dauern bis geöffnet wird.
Am besten Informieren Sie sich auf der zukünftigen Webseite der Hohenlindener Sauschütt. In dem Moment, wenn die Vorschalt Seite nicht mehr zu sehen ist, wird auch geöffnet.

Der Regen der vergangenen Tage lässt den Ebersberger Forst erblühen. Und für die Bäume ist es ein Segen.

Der Ebersberger Forst ist ein Waldgebiet ungefähr 25 km östlich von München im Landkreis Ebersberg.

Am Ebersberger Forst liegt die Stadt Ebersberg, der Markt Kirchseeon, und die Gemeinden Anzing, Forstinning, Hohenlinden, Steinhöring, Vaterstetten und Zorneding.

Mit seiner Größe von etwa 90 km², ist er eines der großen zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. 77 km² der Fläche befinden sich im Besitz des Freistaats Bayern, der Rest ist Gemeinde- und Privatbesitz.

Mitte des 18. Jh. wurden die heute noch prägenden Raster, an im Winter geräumten Wegen angelegt. Diese schachbrettartige Einteilung des Ebersberger Forstes in sogenannte Geräumte mit einer Fläche von 400x400m sollten die Forstwirtschaft ankurbeln.

1818 wurde der Ebersberger Forst zum Wildpark erklärt und mit einem Eichenzaun eingezäunt, um die landwirtschaftlichen Schäden durch Wildschweine und äsendes Rotwild einzudämmen.

In den Jahren von 1890 bis 1892 wurde der Ebersberger Forst von einer gigantischen Raupenplage Heimgesucht, die fast die hälfte des Waldes kahl gefressen haben. Am 14. Juli 1894 wütete ein Wirbelsturm im Ebersberger Forst, dem die durch Raupenfraß bereits stark gelichteten Bestände endgültig zum Opfer fielen. Zurück blieb eine riesige Kahlfläche, die wiederaufgeforstet werden musste. Die Aufräumarbeiten dauerten fünf Monate und beschäftigten 700 Holzarbeiter.

Der Ebersberger Forst ist Landschaftsschutzgebiet, Wasserschutzgebiet und Bannwald. Seit 2004 wurde der südliche Rand und der Osten des Ebersberger Forstes zum FFH-Gebiet(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union) erhoben, weil hier die sehr seltenen, streng geschützten Tiere Gelbbauchunke und Bechstein-Fledermaus noch vorkommen.

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